Wir sind ein Kulturverein

Cascina Baroero. Ein Ausflug nach Cortemiglia.

Le Nocciole.

Nirgends auf der Welt wachsen so gute (und auf einem Platz so viele) Haselnüsse wie in der Langhe. Und nirgends lässt sich die Welt der Nocciole so authentisch und so köstlich entdecken, wie in der Cascina Baroero in Cortemilia. Von Roddino sind das nur etws 20 Autominuten durch die südliche Langhe und durch scheinbar endlose Haselnusshaine. In der Cascina angekommen (sie liegt so abgelegen, dass Roddino dagegen fast urban wirkt) werden wir von Isabella Barroero, einer selbstbewussten und agilen Turinerin begrüsst, die es mit Kind (Camilla, Beatrice, Luigi, Maia und Luca) und Kegel (Stefano) in die Alta Langhe gezogen hat, um hier Haselnüsse anzubauen. Stefanos Vater war Konditor, und Stefano wollte seit frühen Kindheitstagen nichts anderes, als selbst Konditor werden. Sogar noch mehr. Er wollte die Zutaten dafür selbst anbauen. Jetzt betreibt die Familie eine Landwirtschaft (Haselnuss natürlich), eine fantastische Azienda Agricola mit Pool und authentischen Zimmern und eine Konditorei, in der die Haselnüsse auch gleich verarbeitet werden. Zu Keksen, Torten und Konfekt. Ja, und zu einer Crema. Bei der Crema di Nocciole Baruè ist Vorsicht geboten. Suchtgefahr im Verzug.

Text Jürgen Schmücking für Original Magazin Ausgabe August 2016

Str. Viareascio 35, 12074 Cortemilia

Tel. +39 0173 821250

www.baroero.it