Ciabot Fresco. Robert Büchel für Quota.

Wer auch immer den Cointreau in’s Ciabot gebracht hat – derjenige war für meine impulsartigen Margarita Gelüste verantwortlich.

Nach einer Inspektion des Tequila Angebots im Supermarkt in Dogliani war diese Idee schnell wieder verworfen. Doch lieber was italienisch angehauchtes? Ein Spritz? Ok, aber nicht mit einfallslosem Aperol. Eher was mit einem Amaro, die klassischen gibt’s auch im normalen Supermarkt. Den Frisco Fresco im Hinterkopf, bei dem Vermouth mit Campari und Limetten vereint wird, entsteht langsam eine Idee. Der Bianco von Mauro Veglio den wir gestern getrunken haben hatte doch eine wunderbare Note eines Dry Vermouths! Cynar, einer unserer all-time Favoriten als Bitter, die Limetten, welche bereits im Korb liegen und der Cointreau für die Frische – das sollte klappen.

Getestet, nachjustiert und… ja, Begeisterung!

– 80ml Mauro Veglio Bianco

– 40ml Cynar

– 20ml Cointreau

– Saft einer viertel Limette

– 100 bis 150ml aqua con gas

– Deko: 1 Olive oder frische Minze

Alle Zutaten bis auf das Aqua und die Olive mit einer grosszügigen Portion Eiswürfel direkt im Glas vermischen. Mit Aqua aufgiessen, die Menge bestimmt die Bitterkeit. Ein Stück Limettenschale über dem Glas längs verdrehen und hineingeben. Die Olive mit einem Zahnstocher aufspiessen und übers Glas legen. Oder, alternativ dazu, einfach einen Zweig Minze zwischen den Händen zerklatschen (ätherische Öle!) und ins Glas geben.

Salute!

 

Robert Büchel gelangte über berufliche Umwege zur Tontechnik. Seit mehr als 10 Jahren arbeitet er als Audio Engineer und ist seit 2009 bei den Jingle Jungle Tonstudios in Zürich tätig. Neben Audioproduktionen für Fernsehen und Film hat Robert bereits zahlreiche Sounddesigns zu Snowboardmovies wie ‚Chameläon‘ oder ‚Fruition‘ kreiert. Und sonst?  Roberts Punkrock Combo ‚Speedy and the Fuck Offs‘ bringen seit 2004 Kellerwände zum vibrieren. Neben der Musik,  Snow- bzw. Skateboarden oder Wandern ist auch das Kochen eine große Leidenschaft. Dass die Hügel der Langhe bestens dazu passen liegt auf der Hand. Übrigens: Wieviele Ambi-Aufnahmen aus der Langhe bereits in Schweizer Filmen zu hören sind bleibt Roberts Geheimnis.