Hügel Hopping

Route: Roddino – Sinio – Serralunga d’Alba (Dauer 2:15 h) und zurück

Das Mittagessen will heute verdient werden! Deshalb starten wir um 10:30 Uhr im Ciabot, spazieren hinauf ins Dorfzentrum von Roddino und links vorbei an der Trattoria Amicizia. Bei der Abzweigung am Dorfende geht es rechts weg in Richtung Serralunga. Hier sollte laut Karte der offizielle Wanderweg beginnen. Anstatt dessen steht dort ein neues Gebäude. Nun denn… Wir nehmen es mit Humor und folgen weiterhin der Hauptstrasse. Der Weg ist das Ziel!

In er ersten Linkskurve erspähen wir schon die Kapelle Santa Maria zu unserer Rechten und biegen deshalb ab. Und siehe da – hier geht es mit der offiziellen Beschilderung los! Vorbei geht es an Zwergziegen, grossen und kleinen Schweinen. Bei der Kapelle angekommen biegen wir rechts in einen Feldweg ein. Von nun an geht es bergab durch die Weinberge bis ans Ortsende von Roddino.

Im oberen Ortsteil von Sinio angelangt treffen wir zu unserer Freude auf jene Azienda Agricola, von welcher wir am Tag zuvor Käse auf dem Markt in Montforte d’Alba gekauft haben (jeweils Montags). Weiter gehts!

Der Wanderweg ist bestens beschildert und führt uns hinab ins Tal. Dem hochgelegenen Ortskern von Sinio statten wir dieses Mal keinen Besuch ab und widmen uns anstatt dessen gleich dem steilen Aufstieg – eine gute Stunde Gehzeit liegt noch vor uns.

Wir grüssen die Madonna del Rosario, geniessen Weinberge und Haselnusshaine, steigen hoch und höher. Oben angekommen erspähen wir bald schon unser Ziel: Serralunga d’Alba. Nochmals geht es kurz bergauf und natürlich gleich schon wieder bergab. Im Weinberg begegnen wir Arbeitern bei der wohlverdienten Mittagspause und nach dem letzten Aufstieg gelangen wir auf die Hauptstrasse die uns ins Zentrum von Serralunga d’Alba führt.

Hunger! Die Beschilderung gibt uns einen ersten Hinweis auf die Lage der Vinoteca Centro Storico die am Ende der Burgmauern liegt. Der Aufwand hat sich absolut gelohnt, denn wir werden unter anderem mit der besten Parmigiana der Welt belohnt (finden wir). Für einen Besuch bei Alessio und seinem Team sollte man sich auf jeden Fall Zeit nehmen!

Die Rückreise wird glücklich und mit vollen Mägen angetreten – wenn doch etwas gemächlicher…

Google Maps zu dieser Route:

https://drive.google.com/open?id=1nFbg6gxLYgbRLKlXwbk_H7OCBJU&usp=sharing

 

 

 

Johanna Muther studierte Fotografie in Wien und Zürich. Seit 2007 arbeitet sie als freischaffende Fotografin und gründete 2016 mit Claudia Breitschmid ‘ jmcb – Kollektiv für visuelle Feldforschung’. Ihr Interesse an kollaborativer Arbeit lebt sie zudem im Impact Hub Zürich als Community Builder aus und ist als Projektmitarbeiterin beim dream tank BEAM aktiv. Neben so viel Aktivität brauht es auch Pausen. Ein glückliche Fügung führte Johanna 2013 das erste Mal ins Piemont – zund seither jährlich. Jedes Wiedersehen ist ein seelisches Fussbad.